Mario Lang, 37-jähriger Österreicher, arbeitet an der technischen Universität in Graz. Im Alter von 7 Jahren verlor Mario seine damals von Geburt an verbleibende 7% Sehkraft, so dass er heute 100% blind ist. Als Mario das erste Mal von OrCam hörte, war sein erster Gedanke, dass dies sicherlich nur eine Erfindung für Sehbehinderte ist, jedoch nicht bei 100% Blindheit funktionieren kann. Doch nach einer Demo wurde ihm schlagartig klar, dass diese moderne Lesebrille auch für ihn ist. Als experimentierfreudiger Hilfsmitteltester probierte er die OrCam dann auch gleich aus und erzählt von seinen bereichernden Erfahrungen: „Es war ein schöner Sommertag, also setzte ich mir die OrCam auf und bin mit Stock und Freundin ab in die Innenstadt um zu sehen, wie gut die OrCam mit Beschilderungen und Aushängen auf der Straße zurechtkommt. Die Ergebnisse waren absolut begeisternd! Nicht nur Straßennamen und Schilder konnte ich mit der OrCam lesen, sondern sogar die Beschriftungen eines Buses! Spätestens da war mit absolut klar, daß ich diese Lesebrille brauche! Aus Aushängen in Lokalen, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie existieren und wo sie sich genau befinden, wurde mir vorgelesen. Zum ersten Mal in meinem Leben wusste ich auf einmal über das Mittagsmenü in einem Lokal Bescheid, ohne nachfragen zu müssen. Ich habe in der Speisekarte geschmökert und dabei Gerichte entdeckt von denen wir beide noch gar nicht wussten, dass sie im Angebot sind, da uns in der Vergangenheit offenbar die Speisekarte nie zu Ende vorgelesen wurde!“ Weiter erzählt Mario einer seiner Anekdoten von seiner Erkundungstour in der Stadt: „Meiner Freundin fiel sofort auf, dass ich mich nun auf einmal „wie ein Sehender“ benehme – ich bin vor Schaufenstern plötzlich unvermittelt vor ihr stehen geblieben um zu versuchen, Texte zu lesen – das hat zu einigen Kollisionen geführt“ meint der junge Österreicher mit einem Lächeln. Der begeisterte OrCam Benutzer profitiert jedoch nicht nur im öffentlichen Bereich von dieser innovativen technischen Erfindung, sondern auch zu Hause oder im Geschäft – Post durchschauen, Texte lesen und vor allem wieder wie „ein Sehender“ ein Buch in die Hände nehmen „[…] das mag jetzt komisch klingen, aber das Gefühl, die Seiten eines Buches umzublättern, ist irgendwie schön!“ meint Mario begeistert und kann OrCam auch allen empfehlen, die Mühe haben, Schwarzdruck selber zu lesen.
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